Aktuelles
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Ergebnis der Senats- & Fachbereichswahlen
Die Wahlen sind vorbei!
Die Ergebnisse der Fachbereichsräte können hier aufgerufen werden:
http://www.uni-landau.de/rundmail_Anhaenge/20100128_schwarz_05.pdf
http://www.uni-landau.de/rundmail_Anhaenge/20100128_schwarz_06.pdf
http://www.uni-landau.de/rundmail_Anhaenge/20100128_schwarz_07.pdf
http://www.uni-landau.de/rundmail_Anhaenge/20100128_schwarz_08.pdf
Judith Hogen, Kerstin Schönenberg, Benjamin Zilles und Elena Leuschner sind als studentische Mitglieder in den Rat des FB 5 gewählt.
Julia Weyrich, Dorian Mattheis, Sarah Wenz und Franziska Lerch sind als studentische Mitglieder in den Rat des FB 6 gewählt.
Fabienne Mittmann, Daniel Nölle, Kerstin Schnücker und Christopher Tautz sind als studentische Mitglieder in den Rat des FB 7 gewählt.
Maren Schwab, Elena Tinkloh, Fabian Lang und Felix Gerig sind als studentische Mitglieder in den Rat des FB 8 gewählt.
Auch die Ergebnisse für die Senatswahlen sind veröffentlich worden. In den Senat ziehen Elena Leuschner und Laura Höser ein.
Das Ergebnis kann hier eingesehen werden:
http://www.uni-landau.de/rundmail_Anhaenge/20100128_schwarz_01.pdf
Allen neuen Fachbereichsräten & Senatsmitgliedern einen herzlichen Glückwunsch!
Wahlen der studentischen Vertreter in Senat und Fachbereichsräten
Am 26. und 27. 01. 2010 finden am Campus Landau die Wahlen der Studierendenvertreter im Senat und in den Räten der Fachbereich 5,6,7 und 8 statt. Jede/r Studierende besitzt das aktive und das passive Wahlrecht.
Was genau ist der Senat?
Der Senat (§ 71 UG) ist das zentrale Organ der Universität. Ihm obliegt grundsätzlich die Wahrnehmung aller Angelegenheiten, die die gesamte Hochschule angehen, sofern nicht ausdrücklich Regelungen des Universitätsgesetzes entgegenstehen.
Zum Zuständigkeitsbereich gehören: der Erlass der Einschreibeordnung, der Bibliotheksordnung und der erforderlichen Benutzungsordnung, die Verteilung der für die Hochschule zugewiesenen Stellen und Mittel, die Erstellung der Vorschläge für die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten, die Beschlussfassung in Forschungsangelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung und die Beschlussfassung über die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung von Studiengängen.
(Quelle: http://www.uni-koblenz-landau.de/uni/zentrale-organe/senat)
Wer kann sich wählen lassen?
Jede(r) ordentlich am Campus Landau immatrikulierte Studierende kann sich in den Senat wählen lassen. Interesse an hochschulpolitischen Entwicklungen ist bei der Ausübung des Mandats vorteilhaft.
Wie funktioniert die Wahl?
Am 26. / 27. 01. 2010 kannst du gegen Vorlage deines Studierendenausweises entweder bis zu zwei Wahlvorschläge ankreuzen oder bis zu zwei Namen handschriftlich aufschreiben. Um mit deinem Namen als Wahlvorschlag auf dem Wahlzettel zu stehen, besorgst du dir im AStA-Sekretariat eine Vorschlagsliste, in die du deine Daten einträgst und deinen Selbstvorschlag durch Unterstützerunterschriften bekräftigen lässt. Genauere Infos hierzu demnächst in der La.Uni. oder unter campus@asta-landau.de.
Wahlen der studentischen Mitglieder der Fachbereichsräte 5, 6, 7, und 8 der Universität Koblenz-Landau
Wann? Am 26. und 27. Januar 2010 finden die Wahlen am Campus Landau statt.
Was genau ist ein Fachbereichsrat?
In einem Fachbereichsrat werden alle den jeweiligen Fachbereich (die organisatorische Grundeinheit der Universität) betreffenden politischen Weichenstellungen vorgenommen, so zum Beispiel Vergabe von Lehraufträgen, Auswahl und Vorschlag neuer Professurbesetzungen, (Re)Akkreditierung von Studiengängen, ...
Wer kann sich wählen lassen?
Jede(r) ordentlich am Campus Landau immatrikulierte Studierende kann sich in den Senat wählen lassen. Interesse an hochschulpolitischen Entwicklungen ist bei der Ausübung des Mandats vorteilhaft.
Wie funktioniert die Wahl?
Am 26. / 27. 01. 2010 kannst du gegen Vorlage deines Studierendenausweises entweder bis zu vier Wahlvorschläge ankreuzen oder bis zu vier Namen handschriftlich aufschreiben. Um mit deinem Namen als Wahlvorschlag auf dem Wahlzettel zu stehen, besorgst du dir im AStA-Sekretariat eine Vorschlagsliste, in die du deine Daten einträgst und deinen Selbstvorschlag durch Unterstützerunterschriften aus deinem Fachbereich bekräftigen lässt. Genauere Infos hierzu demnächst in der La.Uni. oder unter campus@asta-landau.de
Frohes Neues Jahr 2010
Der AStA Landau wünscht allen Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen alles Gute für das Jahr 2010.
Wir erwarten uns vom Jahr 2010 weitere Verbesserungen der Studiensituation am Campus Landau. Diese sind nötiger denn je.
Universitätsleitung bricht Wort - konstruktive Arbeit der Studierenden wird fortgesetzt
Landau. Als Reaktion auf massiven Druck der Hochschulleitung gaben die Studierenden am gestrigen Sonntag die Besetzung des Auditorium Maximum am Campus Landau auf, um einer polizeilichen Räumung zuvor zu kommen. Verurteilt wird allerdings die Form, wie der „Kompromiss“ zwischen Universitätsleitung und den BesetzerInnen zustande kam.
Hintergrund:
Die Universitätsleitung war trotz andauernder umfassender Dialogbereitschaft der BesetzerInnenschaft am Morgen des Freitags (18-12-2009) um 8 Uhr ins Audimax gekommen und hatte unter Einsatz von Sirene und Megafon die schlafenden BesetzerInnen aufgefordert, den besetzten Raum innerhalb einer Stunde zu verlassen, anderweitig werde man Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs stellen. Parallel waren nach Anweisung der Hochschulleitung Heizung, Strom und Internetzugang im Audimax durch die Hausverwaltung der Universität abgeschaltet worden. Aufgrund lautstarker Proteste der BesetzerInnenschaft setzte die Hochschulleitung das Räumungsultimatum aus und bestellte eine Delegation zum Gespräch in die Außenstelle in der Bürgerstraße. Während sich ca. 20 BesetzerInnen auf den Weg machten, mussten die im Audimax verbliebenen Studierenden gewahr werden, dass die Türschlösser ausgewechselt wurden. In der Bürgerstraße gab die Hochschulleitung offen zu, Heizung, Strom und Internet abstellen gelassen zu haben, um „die Bereitschaft der Besetzer zu einem Gespräch zu unterstützen“. Von den ausgewechselten Türschlössern wollte man keine Kenntnis haben. Im Verlauf des im Nachhinein von Seiten der Universitätsleitung als “sehr konstruktiv“ bezeichneten Gesprächs erreichten die BesetzerInnen, dass sie bis Sonntag, 20.12. um 18:00 Uhr das Audimax weiterbesetzen und ihnen ab dem 04.01.2009 ein kleiner Raum überlassen wird. Hier machte die Universitätsleitung aber die klare Einschränkung, dass dieser Raum nur bis zur Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten für Studierendenvertretung und Fachschaften bereit stehe. Zusätzliche Räumlichkeiten für eigenverantwortliches Engagement von Studierenden bezeichnete Präsident Heiligenthal wörtlich als „Verschwendung“.
Nach der mehrfachen Beteuerung in Öffentlichkeit und Medien durch den Präsidenten der Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. Roman Heiligenthal, die BesetzerInnen nicht zu kriminalisieren, wurde dieses Versprechen nun gebrochen. Am Freitagmorgen kündigte die Universitätsleitung an, dass jeder Student, der sich nach Ablauf des einstündigen Ultimatums noch im Audimax aufhalte, als Brecher des Hausfriedens betrachtet werde. Dieser eklatante Wortbruch der Hochschulleitung stellt das grundlegende Vertrauensverhältnis gegenüber den Studierenden in Frage. Durch dieses Vorgehen werden sich vorbildlich für die gesamte Universität engagierende Studierende, die mit ihrer friedlichen und konstruktiven Protestform innerhalb kurzer Zeit mehr für die Verbesserung des Standorts Landau bewirkt haben als die Hochschulleitung in einer langen Zeit zuvor, in einer herablassenden und undankbaren Weise behandelt, die einer Universitätsleitung, die sich selber den Grundsatz des Dialogs und der Zusammenarbeit mit der Studierendenschaft gegeben hat, unwürdig ist. Es ist Tatsache, dass die nun angestoßenen baulichen Verbesserungen am Campus Landau zwar notwendig sind, aber bei weitem nicht ausreichen. Zudem kommen sie nur einem kleinen Teil der Studierendenschaft zu Gute und das schwerwiegendste Problem, nämlich die seit Jahren akute, massive Unterfinanzierung der Universität im Bereich der personellen Betreuungsrelation und der Grundausstattung, hat sich nicht im geringsten einer Verbesserung angenähert. Dies wird von der Hochschulleitung zwar anerkannt, aber nicht als Begründung für die beabsichtigte Aufrechterhaltung der Besetzung akzeptiert.
Unter Solidarität können nicht nur mündliche Bekenntnisse in Zeiten der Opportunität verstanden werden, sie beweist sich im Gegenteil erst dann als aufrichtig, wenn sie über eigene Interessen hinausgeht. Das gilt auch, selbst wenn dieses Unannehmlichkeiten, zum Beispiel in finanzieller Hinsicht, mit sich bringt.
Der AStA kritisiert das Verhalten der Hochschulleitung scharf und fordert diese auf, der Studierendenschaft gegenüber eine Entschuldigung für die Art und Weise, wie der Abbruch der Besetzung erzwungen wurde, auszusprechen. Darüber hinaus fordert der AStA eine sofortige Rückkehr des Präsidialkollegiums auf den Weg der aufrichtigen Solidarität mit der Studierendenschaft und ihren Forderungen sowie ihren friedlichen und konstruktiven Protestformen. Wortbrüche wie der erfolgte disqualifizieren eine Universitätsleitung in ihrem Anspruch, sich für die Belange ihrer Studierenden nachhaltig einsetzen zu wollen und untergraben ihre Glaubwürdigkeit, nicht zuletzt in Politik und Öffentlichkeit.
Nach Auskunft der BesetzerInnen wird die inhaltliche, konstruktive Arbeit an der noch ausstehenden Verbesserung der Studiensituation am Campus Landau im neuen Jahr mit frischer Energie fortgesetzt werden. Ergänzend sollen auch weitere, kreative Protestaktionen folgen, um weiterhin deutlich auf die bestehenden Missstände aufmerksam zu machen.