Feministische Thementage
Vom 14.-16.11.2025 wird bei den Feministischen Thementagen am Campus ordentlich gefeiert, gepimpt und dazugelernt
Wer bei “Festival” direkt an Kater und männlich dominierte LineUps denkt – und nach diesem Sommer so gar keinen Bock mehr darauf hat – darf sich jetzt auf ein entspanntes Wochenende mit Tiefgang freuen!
Macht euch bereit für ein vielfältiges Programm aus Vorträgen zu feministischen Themen, Poetry-Slam und Workshops sowie Hiphop und DJ-Sets im FATAL! Der Eintritt ist frei, Getränke sind vor Ort erhältlich.
Auf sämtlichen unserer Veranstaltungen sichert unser Awareness-Team – erkennbar an den Lila Westen – dass dieser Rahmen für Austausch und Reflexion ein Safer Space ist!
Programm:








Mehr Infos zu den Programmpunkten:
Freitag 14.11.
Der Feminismus kann auf eine radikale Kritik der Pornografie nicht verzichten, da die (Mainstream-)Pornografie die Emanzipation der Geschlechter verhindert – so die These des Vortrages. Um dieses Argument zu entfalten, wird Eingangs das Phänomen der sogenannten feministischen Pornografie diskutiert und in einem zweiten Schritt anhand desPorno-Chic-Klassikers „Deep Throat“ (1972) die (potenzielle) Gewalt und die Gefahren von Pornografie aufgezeigt. Denn schon dieser erste „Kult-Porno“, welcher bis heute einer der bekanntesten Pornofilme ist, wurde in einem solchen Gewalt- und Abhängigkeitsverhältnis gedreht, das schwer vorstellbar und auszuhalten ist. Daran anschließend wird die Mainstream-Pornografie grundlegend kritisiert. Im Anschluss an die Analyse der Mainstream-Pornografie wird auf das Verhältnis der PorYes-Bewegung zu dieser eingegangen. Es zeigt sich, dass die Anhängerinnen und Anhänger der PorYes-Bewegung nicht im Stande sind, die Gewalt der Mainstream-Pornografie zu kritisieren. Zum Schluss wird der Frage nachgegangen, was für ein Feminismus sich uns hier präsentiert, der die Pornografie nicht länger kritisieren will.
17 Uhr bis ca. 18:30 Uhr
Konferenzraum C01
Slammer:innen tragen feministische Texte mit Tiefgang vor. Kein Wettbewerb, sondern Unterhaltung für die Sache an sich!
Egal ob dein Text lang oder kurz, oder du ein Gedicht geschrieben hast, bei uns ist alles willkommen!
Melde dich bis einschließlich Donnerstag den 13.11. bei soziales.vielfalt@asta-landau.de um teilzunehmen. Auf alle Teilnehmenden wartet ein kleiner Preis!
ab 19 Uhr
Café Cosmo
Auch nach dem Poetry Slam gibt es eine kleine Aftershowparty im Cosmo.
De Tini-Tussen leifern uns feinste Musik. Also holt euch eure Liebsten und genießt gemeinsam mit uns den Freitag!
ab 21 Uhr
Café Cosmo
Samstag 15.11.
Der interaktive Vortrag widmet sich den Geschlechterungerechtigkeiten im Kontext der
Klimakrise. Er beleuchtet die gegenderte, ungleiche Verantwortlichkeit für und Betroffenheit durch ihre Folgen. Zudem gibt er anhand empirischer Beispiele aus der eigenen
ethnografischen Forschung zum Fridays for Future-Klimaaktivismus Einblicke in die
Bemühungen junger Aktivist*innen, gegen Geschlechterungerechtigkeiten vorzugehen. Vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes von Transformation und Reproduktion bestehender
Geschlechterverhältnisse wird diskutiert, wie Geschlecht innerhalb der Bewegung relevant
gemacht, verhandelt und problematisiert wird und welche Ansprüche und Herausforderungen damit einhergehen.
14 Uhr bis ca. 15:30 Uhr
Konferenzraum C01
In gemütlicher Runde tauschen wir uns über feministische (Sach-)Literatur, Geschlechterbildern in unseren Lieblingsromanen und über literarische Themen aus, die uns bewegen. Jede:r ist herzlich willkommen, egal ob du dich schon intensiv mit feministischen Büchern beschäftigst oder einfach neugierig bist!
Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen Bücher und weitere Empfehlungen mitzubringen.
16 bis 17 Uhr
Konferenzraum C01
Wir basteln mit den Queeros. Mehr Infos folgen!
13:30 bis 16:30 Uhr
FATAL
Mehr Infos folgen!
ab 21 Uhr
FATAL
Sonntag 16.11.
nur für Flinta* und mit Anmeldung an soziales.vielfalt@asta-landau.de
Sich durchsetzen und sich wehren; das ist mit Selbstverteidigung und Selbstbehauptung gemeint und es geht ganz allgemein um Grenzen.
Wie gehen wir mit ihnen um? Kennen wir sie gut genug? Und was passiert, wenn sie überschritten werden?
Durch einen Mix aus praktischen und theoretischen Elementen und einer intersektional-feministischen Linse nähern wir uns gemeinsam diesen Fragen. Es geht unter anderem um Körper, Wahrnehmung und Durchsetzungsvermögen, aber auch um unsere Erfahrungen, die Solidarität miteinander und um die strukturellen Ebenen von Gewalt.
Der Grundsatz gilt: Alle können sich verteidigen, wir finden heraus, wie. Daher sind alle FLINTA* Personen willkommen, unabhängig von sportlichem “Level” oder anderen Merkmalen. Mitzubringen ist nur bewegungsfreundliche Kleidung, in der du dich wohlfühlst und genügend Verpflegung für die Kurszeit.
Hinweis: In diesem Kurs gibt es potenziell triggernde oder retraumatisierende Inhalte, vor allem zum Thema sexualisierter Gewalt.
10 bis 16:30 Uhr
Konferenzraum C01
nur für Flinta* und mit Anmeldung an soziales.vielfalt@asta-landau.de
Im Workshop für FLINTA*-Personen kannst du eines von mehreren coolen Gadgets aus Holz bauen und dich dabei in verschiedenen Arbeitstechniken ausprobieren – ganz egal, ob du zum ersten Mal mit Holz arbeitest oder schon Erfahrung hast. Perfekt für alle, die erste Berührung mit Holzarbeiten suchen oder einen knackigen, kreativen Einstieg wollen.
Der Workshop umfasst:
- Kurze Einführung in Werkzeuge und Maschinen (inkl. Sicherheitsunterweisung)
- Vorstellung von drei unterschiedlichen, selbst wählbaren Holz-Gadgets
- Einrichtung und Bereitstellung aller nötigen Arbeitsmaterialien und Maschinen
- Persönliche Begleitung und Betreuung aller Teilnehmenden* bei der Umsetzung
- Vermittlung grundlegender handwerklicher Techniken (Messen, Sägen, Bohren, Schleifen etc.)
- Reflexion und Abschlussrunde
Dein fertiges Objekt darfst du natürlich mit nach Hause nehmen.
FLINTA*-Only – wir schaffen einen Raum ohne Mansplaining, mit Fokus auf Empowerment und DIY-Working.
Beispiele findest du bei den Fotos weiter oben.
13 bis 16 Uhr
FATAL
Filmabend auf Englisch.
The phenomenal true story of the black female mathematicians at NASA whose calculations helped fuel some of America’s greatest achievements in space.
Before John Glenn orbited the earth, or Neil Armstrong walked on the moon, a group of dedicated female mathematicians known as “human computers” used pencils, slide rules, and adding machines to calculate the numbers that would launch rockets, and astronauts, into space.
Among these problem-solvers were a group of exceptionally talented African American women. Originally math teachers in the South’s segregated public schools, these gifted professionals answered Uncle Sam’s call during the labor shortages of World War II. With new jobs at the fascinating, high-energy world of the Langley Memorial Aeronautical Laboratory in Hampton, Virginia, they finally had a shot at jobs that would push their skills to the limits.
Even as Virginia’s Jim Crow laws required them to be segregated from their white counterparts, the women of Langley’s all-black “West Computing” group helped America achieve one of the things it desired most: a decisive victory over the Soviet Union in the Cold War, and complete domination of the heavens.
Starting in World War II and moving through to the Cold War, the Civil Rights Movement and the Space Race, Hidden Figures follows the interwoven accounts of Dorothy Vaughan, Mary Jackson, Katherine Johnson, and Christine Darden—four African American women who participated in some of NASA’s greatest successes. It chronicles their careers over nearly three decades as they faced challenges, forged alliances, and used their intellect to change their own lives, and their country’s future.
19 bis 21Uhr
Konferenzraum C01