Die Kooperation mit Haifa und die Zivilklausel

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Studis,

liebe Dozierende und Forschende,

der Landauer Allgemeine Studierendenausschuss begrüßt die anstehenden Kooperationen der Friedensforschung an den Universitäten Haifa und Landau. Internationale Zusammenarbeit ist für die zivile Friedens- und Konfliktforschung unabdingbar. Mithilfe einer Selbstverpflichtung könnte auch die Uni Koblenz-Landau ein zivil ausgelegtes Forschungsprofil garantieren, wie eine Vielzahl wissenschaftlicher Institutionen in Deutschland es bereits tut.

weiterlesen

Abend- und Wochenendregelung für VRN + Westpfalz + KVV beschlossen

Das StuPa der Uni Landau hat auf Antrag des AStA heute auf einer außerordentlichen Sitzung einer Erhöhung des Mobilitätsbeitrags für eine Abend- und Wochendregelung, gültig für die Gebiete des VRN+Westpfalz+KVV ab dem Wintersemester 19/20, zugestimmt. 
Wir gehen damit als Studierendenschaft des Campus Landau einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität.

Europa 2028 – Zukunft, Herausforderungen, Perspektiven

Zum ersten Mal seit ihrem Beginn verliert die EU ein Mitgliedsland. In Zeiten des Brexit und wachsendem Populismus nimmt auch die Unsicherheit vieler Menschen über das Für und Wider der Europäischen Union zu. Vielen ist dabei nicht bewusst, was die EU eigentlich bedeutet und in welchen alltäglichen Bereichen sie jedem begegnet. Um dieses Bewusstsein, gerade bei der jüngeren Generation, zu schärfen und auch um mögliche Veränderungen zu ergründen, die auf die EU und ihre Bürger*innen in den nächsten 10 Jahren zukommen könnten, laden der AStA der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau gemeinsam mit Dr. Cornelia Ernst MdEP, GUE/NGL Fraktion im Europäischen Parlament zum Jugendkongress „Europa 2028“ am 9. November nach Landau ein.

Der Kongress möchte jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich mit Fragen und Themen rund um Europa zu beschäftigen und in einen Dialog mit Expert*innen zu treten. Wie sieht die EU und Europa eines Tages aus? Welchen Herausforderungen werden wir uns stellen müssen? Welche Chancen bietet die EU für unsere Gesellschaft? Wie können wir Europa gemeinsam gestalten? Mit diesen und anderen Fragen wird sich der eintägige Kongress „Europa im Jahre 2028“ befassen. In diversen spannenden Workshops zu unterschiedlichen europapolitischen Themenfeldern können sich die teilnehmenden Schüler*innen und Studierenden mit der Arbeitsweise der Europäischen Union und mit verschiedenen brisanten Herausforderungen, welchen sie sich zu stellen hat, auseinandersetzten und darüber diskutieren. Themen der Workshops werden „Studieren unter Bologna“, „Grenzüberschreitendes Arbeiten in Europa“, „Flucht und Asyl“, „Europa und Afrika“, „Rechtsruck in Europa“ sowie „Republik Europa“ sein. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmer*innen einen Überblick und Eindruck zu vermitteln, mit welch vielfältigen Themen sich die Europäische Union befasst.

Im Anschluss an die verschiedenen Workshops, wird der Tag um 19 Uhr im Atrium des Campus Landau mit einer Podiumsdiskussion ausklingen. Hier haben die Teilnehmer*innen dann noch einmal die Möglichkeit, die Eindrücke des Tages zu reflektieren und Fragen an die Podiumsteilnehmer*innen zu stellen. Zu dieser Diskussionsrunde heißen wir auch interessierte Bürger*innen willkommen, die sich einen Eindruck über die Herausforderungen Europas verschaffen oder Fragen loswerden wollen. Für die Workshops können sich Interessierte, sofern noch freie Plätze vorhanden sind, bis Mittwoch, 07. November, unter europa2028@139.14.11.36 anmelden. 

Weitere Infos finden Sie auch bei Facebook.

Herzlich Willkommen liebe Erstis!

Liebe Erstis,

herzlich willkommen am Campus Landau! Auf euch wartet eine spannende Zeit, denn das Studentenleben in Landau hat viel zu bieten.
Damit ihr euch hierüber einen Überblick verschaffen könnt, haben wir einiges für euch vorbereitet.
Wir freuen uns auf euch!

16.10.2018 – Schwipseljagd

Lerne deine Uni besser kennen – mit viel Spaß, etwas sportlichem Ehrgeiz und ein bisschen alkoholischer Unterstützung!
Treffpunkt: 17 Uhr im Atrium

17.10.2018 – Kneipentour

Der AStA zeigt euch das Nachtleben von Landau. Seid dabei!Treffpunkt: 18:30 Uhr, Uni Campus, zwischen Bibliothek und Cafeteria

19.10.2018 – Stadtführung

Lernt Landau bei einer Stadtführung kennen, damit ihr euch schon auskennt, bevor die Uni so richtig losgeht.
Treffpunkt: 14 Uhr, beim Reiter am Marktplatz

22.10.2018 – Immatrikulationsfeier

Die Universität veranstaltet für alle Studienbeginner*innen eine Immatrikulationsfeier mit einem bunten Programm. Auf dem Programm stehen persönliche Begrüßungen durch die Universitätsleitung, den Allgemeinen Studierendensausschuss (AStA) und die Stadt Landau. Ein Festvortrag vermittelt Einblicke in die Bedeutung von Bildung und Forschung für die Gesellschaft und die Rolle der Universität.
Beginn: 19:30 Uhr Audimax, EI 005

23.+24.10.2018 – Campus Night I Official Semesteropening Uni Landau
AStA Landau, Epizentrum und Eventhaus Campus Landau präsentieren euch in Kooperation mit DASDING und Antenne Landau die offizielle Uni-Party zum Semesterstart.
Mit dabei die beiden beliebtesten Studilocations in Landau:
Der Gloria Kulturpalast Landau sowie das LOGO Landau, haben sich zusammen- getan, sodass ihr zwischen beiden Clubs ALLNIGHTLONG mit nur einem Ticket wechseln könnt!
Beginn: 22:00 Uhr, Gloria Kulturpalast und LOGO Landau

Gemeinsam für den Rechtsstaat – Gegenprotest am 7. September

Es ist kaum zu glauben, dass wir im Jahr 2018 eine Demonstration für die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland organisieren müssen. Die rechten Kräfte, welche die Stadt Kandel und Umgebung seit Monaten nicht zur Ruhe kommen lassen, greifen nun diesmal direkt den Rechtsstaat an und vereinnahmen dabei den tragischen Mord an der jungen Mia mit dem angekündigten „Trauermarsch“ und anschließender Kundegebung vor dem Gebäude des Landgerichts Landau am kommenden Freitag, 7. September 2018.

Dass das eigentliche Interesse dieser Personen dabei weder der Tod des Mädchen, noch die Sicherheit von Frauen im Allgemeinen ist, zeigt sich dadurch, dass sie nicht aufgrund weiterer Urteile den Rechtsstaat infrage stellen oder auf das grundsätzliche Problem der Gewalt gegen Frauen eingehen. Vielmehr instrumentalisieren sie den Mord an Mia und die Nationalität des Täters, um dadurch ihren völkischen, nationalistischen und rassistischen Ideen eine Bühne zu geben.

Mit ihrem Aufruf zur Demonstration delegitimieren sie ganz bewusst die Rechtsstaatlichkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie delegitimieren damit auch die Gewaltenteilung und die parlamentarische Demokratie in diesem Land. Zu der offenen Verachtung aller demokratischen Werte gesellt sich zunehmend der sich stark fühlende Rechtsextremismus, wie man es erst kürzlich in Chemnitz beobachten musste.

Wir wollen nicht, dass unter dem Deckmantel der Trauer erneut Hass verbreitet wird und Grundsätze unseres Rechtsstaates, wie Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit, offen infrage gestellt werden. Deshalb rufen wir alle Landauer*innen und Menschen aus dem Umkreis auf, sich unserem Gegenprotest am 7. September 2018 um 18:30 Uhr am Rathausplatz Landau anzuschließen. Wir wollen gemeinsam zeigen, dass es in Landau keinen Platz für rechte Hetze gibt und gemeinsam für den Rechtsstaat und eine unabhängige Justiz einstehen.

 

Wohnraum für alle!

Wer in Landau an einem Ortseingangsschild vorbei fährt, kann groß unter dem Schriftzug „Landau i. d. Pfalz“ das Wort „Universitätsstadt“ lesen. Noch mehr als in anderen Bereichen scheint die Stadt Landau beim Thema Wohnraum jedoch nicht bereit zu sein, diesen Titel auszufüllen. Paul Klär, Vorsitzender des AStA Landau, erklärt dazu: „Die Anzahl an Student*innen, die in die Schwarmstadt Landau ziehen wollen, wächst stetig an. Die von der Firma InWIS einst für das Jahr 2030 prognostizierte Einwohner*innenzahl von 47.395, wird wohl schon im Jahre 2018 überschritten.“

Diese Entwicklung bewirkt, im Zusammenspiel mit dem zu langsam wachsenden Wohnungsmarkt, einen akuten Mangel an Wohnraum und einen rasanten Anstieg der Mietpreise. Eine von der Wirtschaftswoche in Auftrag gegebene Datenaggregation stellte fest, dass die Kaltmieten in Landau von 2015-2018 um 16,2% gestiegen sind und aktuell bei 7,90€ pro Quadratmeter liegen. Der Wohnungsmarkt für Student*innen gestaltet sich dementsprechend schwierig. Zudem liegt der Anteil an Wohnheimplätzen des Studierendenwerks Vorderpfalz in Relation zu den Student*innenzahlen in Landau bei 4,53% und damit weit unter dem Bundesdurchschnitt von 10%.

„Es gab für uns also nicht viel zu überlegen, als das Studierendenwerk Vorderpfalz uns bat, darüber zu beraten, ob wir die Kooperation des Studierendenwerks mit dem Discounter ALDI unterstützen wollen“, berichtet Ann-Kathrin Rudy, Vorsitzende des AStA Landau. „Auch, wenn wir die Mieten von voraussichtlich 400€ warm für etwas über 20m² für extrem hoch empfinden und sehr bedauern, dass es die Stadt nicht schafft, genügend Wohnraum und vor allem ausreichend sozialen Wohnraum für alle Bewohner*innen zur Verfügung zu stellen, konnten wir die Möglichkeit 65 Wohneinheiten für Student*innen über dem Discounter, die zum Wintersemester 2019/20 fertig und mit einem 30-Jahres-Vertrag angelegt sein sollen, nicht ablehnen.“

Jetzt hat ALDI den Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt, um die von der Stadt vor einiger Zeit verabschiedete 25%-Quote für sozialen Wohnraum bei Neubauten zu umgehen. Diese Quote verpflichtet private Investoren, einen Mindestanteil des Bauvorhabens im Bereich des sozialen Wohnungsbaus zu realisieren. „Das ist für uns nicht akzeptabel“, kommentiert Paul Klär weiter. „Auch unter Student*innen gibt es Menschen, die auf sozialen Wohnraum angewiesen sind. Wir empfinden die Erklärung von ALDI zu dieser Ausnahmeregelung -man tue ja schon genug Soziales, da man für Student*innen baue- als Frechheit.“

 

Der AStA Landau fordert somit die Einhaltung der 25%-Quote für sozialen Wohnraum bei dem Umbau des ALDI in der Maximilianstraße und auch bei einem eventuellen Neubau des ALDI in der Annweilerstraße. Daraus ergibt sich sowohl die Forderung an die Stadt Landau, die Ausnahmegenehmigung nicht zu gewähren, als auch an ALDI und das Studierendenwerk Vorderpfalz, die Quote zu erfüllen und bei den Verhandlungen eines zweiten Vertrages mindestens die Quote einzuhalten und den Wohnraum für alle möglichst günstig zu gestalten.

WordPress Appliance - Powered by TurnKey Linux