Bericht des Rates der Stadt vom 22.04.2018

Im Spotlight

Europa 2028 – Zukunft, Herausforderungen, Perspektiven

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Liebe Studierende,
wir waren für euch beim Rat der Stadt, welcher Turnusgemäß im Konferenzraum der Uni tagte. Für euch haben wir einige Punkte der Sitzung zusammengefasst und sie in Themenbereiche geordnet.

Themenbereich Integration:
Im Tagesordnungspunkt zu Aktivitäten der Integration wurde eine Debatte über Kooperationen aus der Studierendenschaft und der Universität mit der Stadt geführt, wobei die Stadt sich für nachhaltige Lösungen interessiert.

Themenbereich Wohnen:
Laut Oberbürgermeister Hirsch fehlen in den nächsten 10 Jahren in Landau 2500 Wohnungen, wohingegen aktuell nur Flächen für 1200 Wohnungen erschlossen sind. Deshalb startete eine Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum, deren Ziel die verstärkte Förderung von sozialen Wohnungsbau und Wohnungsbau für Studierende ist. Weiterhin wird ein Wohnpark am Ebenberg erschlossen. Angestrebt wird die Gründung einer bis dato noch nicht existenten stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft und ein Strukturpakt für 2000+x Wohnungen.
Des Weiteren gibt es ein Kategoriesystem innerhalb der Stadt, das allerdings nicht weiter erläutert wurde. Dieses ist von der Stadt genehmigt und ihr bekannt, wobei 1500 Betten für Studierende genehmigt worden sind, die in der Theaterstraße und Thomas-Nast-Straße stehen sollen. Witerhin besteht das Ziel 50 gemischt bezogene Wohnungen mit 1200 Betten zur Verfügung zu stellen. Durch die Weißenburgerstraße existieren bereits weitere 350 Betten, die allerdings nicht zur gewünschten bzw. erwarteten Entspannung des Wohnungsmarktes führten, obwohl Studierende aus der Peripherie rund um Landau das Angebot nutzten. Am katastophalen Zustand des Wohnungsmarktes änderte sich nichts.
Allerdings wird eine Konzeptvorgabe erarbeitet um am Wohnpark am Ebenberg sozialen Wohnraum bzw. Wohnraum für Studierende zu erschließen. Die Trennung der Anforderungsbereiche führt zu Vermutungen der für die Studierenden höheren Kosten, wodurch Menschen mit sehr wenig finanziellen Mitteln gegeneinander ausgespielt werden, was allerdings nur eine subjektive Meinung darstellt.

Daraufhin meldete sich der Vertreter vom Studierendenwerk Vorderpfalz Herr Reiß zu Wort. In drei Anlagen des Studierendenwerks finden sich 383 Plätze in Landau, wovon 144 langfristig vermietet sind. Durch die stetig steigende Zahl der Studierenden übersteigt die Nachfrage das Angebot um das drei- bis vierfache. Der Markt sei absolut abgegrast, die Studierendenwerke nicht konkurrenzfähig auf dem Bietermarkt für Bauflächen. Weiterhin ergeben sich Probleme in der Zuschussfinanzierung, denn die Landesmittel wurden gestrichen. Eine Wohneinheit kostet im Bau mit Grundstück knapp 80.000 Euro, woraus sich ein benötigtes Kapital von 3,3 Mio. Euro für das Studierendenwerk ergäbe. Außerdem sind ISB Kredite unattraktiv, da Studierende Wohnberechtigungsscheine bräuchten. Die Stadt fordert 6,60 Euro pro Quadratmeter als Kaltflächendeckung, womit sich aber nur sehr schwer wirtschaftlich arbeiten lässt. Häufig ist eine langfristige Refinanzierung unmöglich, welche allerdings für die Durchführung von Renovierungsarbeiten benötigt werden würde. Es werden neue Wege seitens des Studierendenwerks angestrebt, wobei ein großer Discounter Wohnungen für Studierende baut,die zum Wintersemester 2019/20 bezugsfertig wären. Offen ist eine weitere Möglichkeit mit 250 Wohneinheiten. Anders bestünde keine Wirtschaftlichkeit bezüglich Bestandhaltungskosten der Immobilie für den Discounter. Der Weg stellt also einen Trade-Off dar, den das Studierendenwerk gehen muss, um überhaupt ein Wohnungsangebot stellen zu können.

In seiner Erwiderung erläuterte Oberbürgermeister Hirsch, dass die Stadt nur nach de Bodenrichtwert Land verkaufen dürfte und aktuell das Gelände am alten Rangierbahnhof im Zentrum der Interesse stünde.